stumbling block

Die Bilder dieser Serie fixieren den Betrachter an seinem Standort. Sie sind so konzipiert, dass man nicht einfach weitergeht, sondern verweilt. Man soll sich den Blöcken zuwenden und die Auseinandersetzung mit ihnen aufnehmen.

Ich habe den Vorgang einmal als „Kampf“ beschrieben, den die Stolpersteine herausfordern können. Allerdings erscheint mir dieses Wort zu dramatisch. „Widerstand“ beschreibt die Situation besser: Es geht um eine beständige, bewusst trotzige Haltung gegenüber der Fremdheit und Unzugänglichkeit der Blöcke. Sich auf sie einzulassen, ist letztlich eine Frage der Beziehung zu diesen Objekten. Bildhaft lässt das an Sisyphos denken: Welche Haltung hatte er zu seinem Stein, den er unaufhörlich den Berg hinaufrollte – Hass, Gleichgültigkeit oder eine Art Akzeptanz?

  

The images in this series hold the viewer captive. They are designed so that one doesn't simply move on, but lingers. One is meant to turn towards the blocks and engage with them. I once described the process as a "struggle" that the stumbling blocks can provoke. However, this word seems too dramatic to me. "Resistance" describes the situation better: It's about a persistent, deliberately defiant stance towards the strangeness and inaccessibility of the blocks. Engaging with them is ultimately a question of one's relationship to these objects. This brings to mind the image of Sisyphus: What was his attitude towards the stone he ceaselessly rolled up the hill – hatred, indifference, or a kind of acceptance?