Die Serie transformation zeigt Materialien wie Beton, Stahl oder Kunststoff losgelöst von Funktion und Zweck, als eigenständige, sinnlich erfahrbare Dinge. Ihre formalen Qualitäten – Linien, Oberflächen und Strukturen – rücken in den Vordergrund. Dieses Verständnis knüpft an den japanischen Begriff mono no aware an, der eine Sensibilität für die Vergänglichkeit aller Dinge beschreibt. Aus der Wahrnehmung des Vorübergehenden entsteht eine stille Melancholie, zugleich aber auch eine gesteigerte Aufmerksamkeit für den Augenblick und die darin liegende, zeitlich begrenzte Schönheit.
The series "transformation" presents materials such as concrete, steel, or plastic detached from function and purpose, as independent, sensually perceptible objects. Their formal qualities—lines, surfaces, and structures—take center stage. This approach connects to the Japanese concept of "mono no aware," which describes a sensitivity to the transience of all things. From the perception of the ephemeral arises a quiet melancholy, but also a heightened awareness of the moment and its inherent, fleeting beauty.